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Saturday, 25. March 2017

Ansprechpartner

Gemeinde Bornhagen
Am Kulturzentrum 11
37318 Bornhagen

Telefon:  +49 36081 / 61311
Telefax: +49 36081 / 68545

Bürgermeister
  • Mario-Paul Apel
Gemeinderatsmitglieder
  • Müssig, Frank
    (Beigeordneter)
  • Apel, Frank
  • Hofmann, Sven
  • Huth, Achim
  • Knauf, Tobias
  • Knoth, Wolfgang

Externe Links

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.burgruine-hanstein.de

Gemeinde Bornhagen

Burg Hanstein - Gemeinde Bornhagen

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Bornhagen mit dem Ortsteil Rimbach ist geviertelt von Blau und Silber und zeigt oben zwei silberne gemauerte Türme mit blauen Fensteröffnungen, und ein rotes sechsspeichiges Rad, unten drei rote Halbmonde und zwei silberne Wellenpfähle.

Die Farben Rot-Silber sind dem Wappen vom Eichsfeld und des Landes Thüringen entlehnt.
Das Rad verweist auf Jahrhunderte lange politische und kirchliche Zugehörigkeit zum Erzstift Mainz.
Die Wellenteilung soll redend an den zum 1. April 1936 eingemeindeten Ort Rimbach erinnern. Als Teilung verweist sich auch auf die Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Bornhagen bezeichnet im Mitteldeutschen den natürlich fließenden Quellbrunnen.
Die Zinnenmauer mit den Burgtürmen erinnert an die landschaftsprägende Burg Hanstein.

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Entstehung des Ortsnamens (mit Ortslage Rimbach)

Bornhagen wird urkundlich im Jahre 1536 als “Bornhayen“ erwähnt.

Der Name bezeichnet in älterer Zeit das zur Burg Hanstein gehörige Vorwerk, das an mehreren Wasserquellen gelegen war. “Born“ bezeichnet im Mitteldeutschen den natürlich fließenden Quellbrunnen.

Der Name kommt verhältnismäßig spät in den Urkunden vor. Althochdeutsch “hagan“, mittelhochdeutsch “hagen“, später meist zusammengezogen zu “Hain“, bezeichnet meist eine Dornhecke, eine Einfriedung, dann einen umhegten Ort.

Rimbach wird urkundlich zum ersten Mal 1429 als “Rymbach“ erwähnt.

Aufgrund der vorhandenen urkundlichen Belege des Ortsnamens ist nicht zu unterscheiden, ob in seinem Bestimmungsort “Rind, Horntiere“ oder “Rinne Wasserlauf“ vorliegt. Aufgrund der Ortslage am Abhang wäre sogar an ein niederdeutschen “ripe“ (Rand, Hügelrand, Berg, Abhang) zu denken. Die Bedeutung des Namens Rimbach bleibt daher ungeklärt. Der Ort ist wohl dadurch entstanden, dass sich an den Mauern des Hansteins, Dienstleute, Handwerker und kleine Kaufleute nieder ließen.

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Urkundliche Ersterwähnung

1351 & 1536 als Bornhaygen erwähnt

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Ortslage

Der Ort befindet sich am Fuße des Hanstein. Zugehörig ist der Ortsteil Rimbach. Bornhagen liegt an der Deutschen Märchenstraße.

Einwohner zum 31.12.2011: 279
Gemarkungsgröße: 6,59 qkm

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Sehenswertes

Burg Hanstein

Zur Burg Hanstein finden Sie auf der gemeindeeigenen Öffnet externen Link in neuem FensterInternetseite und unter Öffnet internen Link im aktuellen FensterTourismus weitere Informationen.

Katholische Kirche

Vor 1400 erbaut; in der Kirche befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar von 1407, der Doppelturm entstand im Jahre 1921, (mitfinanziert von der Kaiserin Victoria).

Evangelische Kirche

1877 errichtet, Blickfang im Altarraum ist ein großes Jesusbild im Nazarenerstil.

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